High Jumps & Jumps

Jumps & High Jumps

 

Ach wie schön ist es alte Videos von sich selber anzusehen. Vor ein paar Tagen bin über diese Aufnahmen gestolpert und mich über mich selbst gewundert.

 

Das Video handelt von meinem ersten Workout: Uranos. Ein echt harter Gegner für den Anfang. Mit hängen und würgen habe ich die zwei Kilometer „Laufen“ – oder eher traben – hinter mich gebracht.

Danach ging es weiter mit anstrengenden Übungen, die nach näherer Betrachtung im Video ein einziger Witz bei mir waren. Meine ersten Burpees sahen einfach nur grausam aus aber dazu ein anderes Mal. Das schlimmste aber waren die Jumps, die ich zu diesem Zeitpunkt zum allerersten Mal gemacht habe.

Wie fast jede Frau, die ich kenne, habe ich zu Beginn meine Fersen beim Springen in Richtung Hintern gezogen, statt die Knie nach vorne. Ich denke, das kommt bei vielen Mädels von der Grundschule.

Früher beim Seilspringen sind wir ja auch immer von einer zur anderen Seite gesprungen und zwar genau so!

Wie ihr in dem tollen Video sehen könnt, ist es mir zu Beginn wahnsinnig schwer gefallen normale Jumps zu schaffen.

INSTGRAM VIDEO

ERSTE JUMPS

 

Also war ein Stern auch bei den normalen Jumps noch in weiter Ferne. Damals war das Workout Metis in der Standard Version noch mit High Jumps. Auch wenn es insgesamt nur 45 High Jumps sind, habe ich fast 2 Jahre für den Stern bei Metis gebraucht! Und trotzdem bin ich in den ganzen Monaten nicht einmal auf die Idee gekommen, dass es möglich sein könnte, wenn ich ein wenig üben würde.

Ich war nämlich der festen Überzeugung, dass ich als Frau wegen der Oberweite keine Chance hätte einen sauberen High Jump hinzubekommen. Klar geht das nicht. Allein die Vorstellung meine Knie mit Schwung hoch bis zu meinen Schultern zu bringen war nicht gerade schmerzfrei.

Anja und ich waren damals die einzigen Frauen, die regelmäßig Freeletics trainierten und da es bei ihr genauso aussichtslos war, war uns klar: Das GEHT NICHT. Punkt. Somit beließen wir es auch dabei.

Jetzt im Nachhinein müssen wir über uns selber lachen.

Damals war ich noch nicht so willensstark wie jetzt und hatte von so einigen Dingen die Vorstellung sie niemals hinzukriegen.

Damals hatte ich mich damit zufrieden gegeben.

 

Doch irgendwann konnte ich den anderen Gedanken nicht mehr unterdrücken.

Ich versuchte mich nach und nach an den Jumps und mit der Zeit sind sie immer besser geworden – sogar richtig gut!

Danach habe ich angefangen High Jumps zu üben, bis ich nach einiger Zeit auch davon richtig gute und mehrere schaffte.

 

INSTAGRAM VIDEO

HIGH JUMPS

 

Ich kenne das Gefühl, wenn der Kopf einem sagt: „MAN, das funktioniert einfach nicht“ und man sich über sich selbst ärgert, ziemlich gut.

Sogar heute noch ärgere ich mich bei manchen Übungen oder anderen Dingen, die ich nicht auf Anhieb schaffe und muss dann kurze Zeit später über mich lachen. Ich denke mir dann wie doof ich doch bin. Ich weiß doch, das es manchmal eben länger dauert aber manchmal sind meine Gefühle doch schneller als mein Verstand.

 

Puuuh, jetzt ist der Text doch länger geworden, als ich eigentlich wollte. Was ich euch damit sagen möchte ist: Gebt nicht auf und verabschiedet euch von dem Gedanken, dass ihr aus irgendeinem Grund nicht in der Lage seid, etwas zu schaffen. Lasst euch nicht entmutigen, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, sondern bleibt am Ball und es wird sich auszahlen – in den meisten Fällen sogar früher als später!

 

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